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Bild aus der Serie: damage

Die Gewebeproben. (Oder vertreibe dein Zentrum in einer Drehtür!) 

Das Stück Die Gewebeproben. (Oder vertreibe dein Zentrum in einer Drehtür!) kreist um die Themen Anwesenheit und Abwesenheit, Konstruktion von Identität sowie der Suche nach Exzess und Authentizität. Die Sprechenden selbst sind dabei kaum identifizierbar, sie werden vielmehr als Subjekte durch eine machtvolle (Allerwelts)Sprache gesetzt. Hierfür werden vertraute Äußerungen und Sprechkontexte auf vier Sprecherpositionen verteilt. Durch die schnellen Wechsel stellt sich der Eindruck eines großen Dialoges ein, der aber in sich zerrissen ist. Es werden Zwiegespräche, Frage-Antwort Interviews, Geständnisse und Bekenntnisse sowie Äußerungen über Dritte so ineinander geschoben, dass sich Figuren aufgrund der Sprachtexturen immer wieder andeuten aber ebenso stetig wieder auflösen. So reihen sich Sätze aneinander, die einerseits eine große Leere hinter Sprache und deren Möglichkeit etwas Substantielles auszudrücken erkennen lassen. Andererseits zeigt sich aber auch, wie diese Leere spielerisch genutzt und als lustvolle Möglichkeiten des Wandels und der Assoziation angeeignet werden kann. 

 

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